2017_07 Von New York nach Maine – zum östlichsten Punkt der USA

Nach den schönen erlebnisreichen New Yorker Tagen, die imposante Feuerwerke am Unabhängigkeitstag (4.7.) krönen, verabschiedet uns strömender Regen. Er durchnäßt nicht nur uns auch unser Parkplatz steht wie viele Straßen unter Wasser.

Entlang dem Hudson, den wir über die Bear Bridge queren, verlassen wir Städtevielfalt um die riesige Inselstadt New York.

Um Boston, das wir schon kennen, machen wir genauso wie um Rhode Iseland, dem kleinsten US-Staat, einen Bogen um vor Porthmouth, New Hampshire, wieder an die Ostküste zu stoßen.

An der Route 1 reihen sich die Ferienorte. Überall locken Lobsterangebote im nördlichsten Bundesstaat Maine. Die Wetterkapriolen bestimmen unsere Reise. Die Zeit der schönen langen Sandstrände, die uns von Texas an begleiten, sind vorbei. Die Küstenregion erinnert schon an Canada obwohl wir noch nicht so hoch im Norden sind.

Mit einem Blues Festival, einer Windjammerparade zieht Rockland nicht nur Touristen an, auch wir fühlen uns in der von Inseln eingerahmten Bucht mit ihren Leuchttürmen besonders wohl, bis das Wetter wieder umschlägt und das Thermometer beachtlich fällt.

Leider begleitet uns nur wenig Sonne vom Acadia Nationalpark bis zum östlichsten Punkt der USA, wo sich überraschend schon ein Kanadazipfel anschließt.

Wir verlassen Maine via Calais nach New Brunswick, Kanada.

Jetzt liegen die USA, durch die wir kreuz und quer nicht nur an der Westküste bis Alaska wie an der Ostküste durchstreiften, hinter uns.

Wir blicken auf herrliche Tage zurück. Spontan bleiben die Südstaaten als Highlights mit ihren langen Sandstränden in Erinnerung.

Grenzenlose Freiheit? Die Amerikaner schwärmen davon.

Die Rahmenbedingungen in den einzelnen Bundesstaaten lassen uns auf uns und die EU blicken, der die verbindende gemeinsame Sprache fehlt.

Auch in der USA fallen viele Gebote und Verbote gerade im Straßenverkehr auf. Bei Gemeinden ist die wöchentliche Straßenreinigung mit stundenweisen Halteverboten an dem Kehrtag eine beliebte Einnahmequelle fährt doch der Knöllchenschreiber unmitelbar vor dem Kehrwagen. Wehe dem der den Kehrzeitpunkt nicht beachtet.

Warum Kunden im Supermarkt eine Pistole tragen, Hunde mitführen, wo sonst immer wieder entsprechende Verbotsschilder auffallen? Es ist ein Leichtes mit dem Wohnmobil in der USA unterwegs zu sein, auch wenn das freie Übernachten auf den Walmartparkplätzen, das mannigfach genutzt wird, im Vergleich zu vorher eingeschränkt ist. Wehe wenn ein LKW oder ein Wohnwagen ungeachtet der riesigen Parkfläche deine Nähe sucht und seinen lautstarken Generator rücksichtslos anwirft. Dann bleibt nur umsetzen.

Jetzt erwartet uns wieder Canada.